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Sexismus, Gender, LGBTQI

Kampagne gegen geschlechtsdiskriminierende Werbung

Ich stieß auf eine Kampagne die ein Verbot von geschlechtsdiskriminierender Werbung fordert. Ich halte die Kampagne für sehr gut aufbereitet und möchte gerne ein paar der Überlegungen wiedergeben.

Auf der Website der Kampagne wird m.E. gut erklärt, was die Probleme geschlechtsdiskriminierender Werbung sind: Neben den Auswirkungen der Werbung auf unser Selbstbild und auf das Bild, das wir von anderen haben und wie wir sie behandeln wird erklärt, warum sich Werbung ebenso auf unser körperliches Selbstwertgefühl auwirkt. Siehe: Das Problem geschlechtsdiskriminierender Werbung

Unter der Überschrift „Negativ-Beispiele“ vereint die Kampagne nun eine Fülle solcher Werbung, die ich im Folgenden als Beispiele alltäglicher (Re)Produktionen zitiere (Quelle):

Beispiele für Werbung, die ein geschlechtsbezogenes Über-/ Unterordnungsverhältnis wiedergibt:

skyy dolce

Beispiele für Werbung, die Menschen aufgrund ihres Geschlechts Eigenschaften, Fähigkeiten und soziale Rollen in Familie und Beruf zuordnet:

Almdudler_Maenner iwc-viel-zu-schade-zum-einkaufen-waschen-putzen-und-wickeln

Beispiele für Werbung, die sexuelle Anziehung als ausschließlichen Wert von Frauen darstellt:

proaurum neu-big

Beispiele für Werbung, die Frauen auf einen Gegenstand zum sexuellen Gebrauch reduziert, insbesondere indem weibliche Körper oder Körperteile ohne Produktbezug als Blickfang eingesetzt werden oder der Eindruck vermittelt wird, die abgebildete Frau sei wie das Produkt käuflich:

parfum sexy_eb79f33e2a

Unabhängig davon, ob man nun die Kampagne für ein gesetzliches Verbot solcher geschelchtsdiskriminierender Werbung gut finden mag oder nicht, kann ich die gesmate Website sehr empfehlen: pinkstinks.de

Und wer sich für ein solches Verbot einsetzen möchte, klickt hier: werbung.pinkstinks.de/