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Rassismus, Nationalismus, Ethnozentrismus

Rassistische Mode

In den letzten Wochen ist H&M mit einem Pullover in die Schlagzeilen geraten:

 

 

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Allgemein

Zur Bedeutung der sozialen (Selbst-)Positionierung von Wissenschaftler*innen – Vorträge am 17.02.2017

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Allgemein Rassismus, Nationalismus, Ethnozentrismus

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender

Für all jene, die Donnerstags von 16:00 – 17:30 Uhr in Köln Zeit haben, weise ich gerne auf eine Ringvorlesung an der Uni Köln hin:

„Ras(s)terungen“ – Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender

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Sexismus, Gender, LGBTQI

Sexismus im Sport

Hier ein kleiner Video-Beitrag von der Ney York Times dazu:

Erster Beitrag der Vortragsreihe

Die Vortragsreihe „Pädagogische Praxis, Differenz und soziale Ungleichheit“ startet mit dem ersten Beitrag
am 06. April 2016 um 18:30 Uhr:
Also, für mich sind wir alle gleich?! Privilegienreflexion im Kontext der pädagogischen Arbeit
Friederike Reher, Köln u. Leipzig

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Sexismus, Gender, LGBTQI

Schwarz/Weiß im Focus

it diesem Blogbeitrag zitiere ich lediglich die Analyse von Paul Mecheril zu einem Cover des Magazin Focus. Es handelt sich um eine Kritik die Paul Mecheril im Rahmen eine Rede an dem folgenden Cover geäußert hat:

Cover Focus 01.2016
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Klassismus, Artmut

Klassismus u. Jilet Ayse (Klassismus 2)

Im letzten Blogbeitrag zeigte ich auf, was Klassismus ist und welche Themen konkret dabei angesprochen werden.

Dass Klassismus sehr häufig in einen Zusammenhang mit Zuschreibungen ethnischer Zugehörigkeit stehen habe ich bisher nicht thematisiert. Das liegt vor allem daran, dass sich Cindy aus Marzahn nicht auf diese Verknüpfung von Ethnie und Klasse bezieht. Dass aber Zusammenhänge zwischen Unterschicht und bestimmten zugeschriebenen Ethnien vorgenommen werden zeigt uns beispielsweise dieses Zitat von Jürgen Rüttgers:

Jürgen Rüttgers (CDU, ehem. Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, 2009): “Im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien eben nicht morgens um sieben zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da. Sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und wissen nicht, was sie tun.” (Quelle)

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Klassismus, Artmut

Klassismus u. Cindy aus Marzahn (Klassismus 1)

Kurz vorab: Weil neue Blogbeiträge in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen sind, habe ich mir jetzt überlegt eine kleine Reihe zu einem Thema zu starten. In den nächsten Blogbeiträgen gehe ich näher auf das Thema “Klassismus” ein.

Was ist eigentlich Klassismus

Zunächst ein kurzer Defintionsvorschlag: “Klassismus beschreibt die Diskriminierungsform aufgrund des sozialen Status innerhalb der Gesellschaft. Die Unterdrückung richtet sich gegen die Arbeiter_innenklasse und die sogenannte Armutsklasse. Die Diskriminierung richtet sich gegen Praktiken und Meinungen, denen Menschen bezüglich ihrer sozioökonomischen Klasse zugeordnet werden.” (Quelle)

Cindy aus Marzahn

Zur Veranschaulichung eignet sich die Komödiantion „Cindy aus Marzahn“. So wie fast der gesamte “Witz” von Mario Barth auf Sexismen basiert, basiert der  “Witz” bei Cindy auf der Grundlage von Klassismus:

cindy
(Bildschirmfoto aus Youtube)

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Sexismus, Gender, LGBTQI

Als Trans*person ins Schwimmbad

Diese Woche erreichte mich über einen Mailverteiler ein Aufruf zur Unterzeichnung eines offenen Briefs an die Betreibenden der Berliner Bäder.

Ich teile diesen Aufruf einerseits um ihn zu verbreiten und andererseits um zu verdeutlichen, wie gewaltsam wir uns in dieser Gesellschaft an die Idee der eindeutigen Zweigeschlechtlichkeit klammern. Zum Inhalt des offenen Briefs (gekürzt):

„Am Dienstag, den 03.11.2015 besuchte eine Schwarze Trans* Person um 11 Uhr in Begleitung einer Person das Stadtbad Neukölln. Beide Personen entschieden sich entsprechend ihrer Positionierung, aber auch, weil keine anderen Möglichkeiten vorhanden sind, den Frauenbereich der Umkleidekabinen zu nutzen. In der Umkleidekabine kam es zu sich wiederholenden und erheblichen An- und Übergriffe durch anwesende Badegäste.
Es handelte sich hierbei um die Erzieherin einer Kita-Gruppe, welche das Stadtbad Neukölln ebenfalls nutzte. Die Schwarze Trans* Person wurde von der Erzieherin darauf hingewiesen, sich in der “falschen” Umkleidekabine zu befinden und aufgefordert, diese umgehend zu verlassen. Nachdem die Schwarze Trans* Person sich gegenüber der Erzieherin mehrmals positionierte und auf ihr Recht, sich in dieser Umkleidekabine aufzuhalten und diese nutzen zu dürfen, aufmerksam machte, wurde sie von der Erzieherin körperlich daran gehindert die Tür der Einzelumkleidekabine zu schließen. Die Erzieherin begann des weiteren die Schwarze Trans* Person zu beleidigen, zu beschimpfen und anzuschreien. Darüber hinaus wurde die Schwarze Trans* Person von der Erzieherin immer wieder als „junger Mann“ bezeichnet und als eine Gefährdung für die anwesenden Kinder dargestellt, was zu keinem Zeitpunkt gegeben war, da diese lediglich versuchte, das Angebot des Schwimmbades zu nutzen.“ (Quelle)

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Sexismus, Gender, LGBTQI

be true to your pleasure

Ich stieß auf eine Werbung, die im Gegensatz zu den meisten Blogbeiträgen als positives Beispiel für das Anliegen von weitausmehr.de dienen kann. Vorab noch die Anmerkung, dass ich keinesfalls das Produkt noch die Marke positiv bewerben will (eher im Gegenteil). Mir geht es nur darum, zu zeigen, dass auch in der Werbung weitaus mehr möglich ist.

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Presse Rassismus, Nationalismus, Ethnozentrismus

typisch deutsch

In diesen Tagen fragt sich die Presse des öfteren, was denn typisch deutsch ist. Schließlich ist ja 25 jähriges Jubliäum der Wiedervereinigung.

Da bringt die Bild-Zeitung in ihrer „kostenlosen“ Ausgabe für alle Haushalte folgendes Bild hervor, von dem sie behauptet es wäre typisch deutsch:

typisch deutsch bild
Billdbeschriftung (links): „Ein sehr deutsches Motiv … „

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Rassismus, Nationalismus, Ethnozentrismus

Das N-Wort #2

Aus gegebenem Anlass möchte ich auf einen weiteren Fall hinweisen, der nahtlos an meinen letzten Blogbeitrag – wunderbarer was bitte? – anschließt. In dieser Woche hat sich ein Kölner Karnevalsverein umbenannt:

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Rassismus, Nationalismus, Ethnozentrismus

wunderbarer was bitte?

Es ging ja ganz gut durch die Medien, was der Herr Herrmann (CSU, Innenminister von Bayern) da in „hart aber fair“ gesagt hat:

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Presse Rassismus, Nationalismus, Ethnozentrismus

Karikatur: Angst vor Afrika

Vergangenen Dienstag (11.08.) im Kölner Stadtanzeiger (Seite 4):

Karikatur KSTA 11.08.2015

Abgebildet wird eine schwarze Person mit einem dicken Bauch, die durch Form und Beschriftung den Kontinent Afrika symbolisiert. Ihre Hände um den Bauch erinnern an eine schwangere Frau, was ich als Symbol für eine wachsende Bevölkerung auf dem Kontinent lese. Sie ist größer als ihr Gegenüber, ein weißer Mann, der durch Kleidung und Equipment einen Arzt repräsentiert.

Im Moment der Untersuchung scheint der Arzt erschrocken bzw. beängstigt über das, was er da wahrnimmt. Nicht nur, dass Afrika zur Untersuchung auf den weißen Arzt angewiesen sein soll, es ist zugleich noch so „krank“, dass es für die europäische Union beängistend ist.

Angst fungiert häufig als Nährboden für Rassismus. Die Karikatur transportiert, dass Angst vor Afrika berechtigt ist und schürt diese so zugleich. Dies repräsentiert in keinster Weise die gegebenen (insb. ökonomischen) Machtverhältnisse zwischen Afrika und der europäischen Union!

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen medialen Thematisierung von Flucht und Migration und der Darstellung einer schwangeren Frau in der Karikatur scheint mir, Angst wird hier dahingehend geschürt, dass dieses große Afrika die kleine europäische Union erdrückt bzw. überrennt. Wörter wie „Flüchtlingsstrom“ oder „Flüchtlingsflut“ fungieren medial in gleicher Weise. Europa wird hier als Opfer konstruiert; was wohl kaum der Realität entspricht.

Die Implikationen dieser Karikatur von Europa als Opfer und Afrika als krank liefern die gesellschaftliche Grundlage für die Legitimation von Abschottungspolitik und Rassismus. Sie sind der Nährboden rechter Politik und Parteien.

Ist das, liebe Verantwortliche des KSTA, die politische Haltung, die Sie vertreten bzw. propagieren möchten?

 

 

 

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Presse

Ein Gespräch mit der Kölner Polizei über Differenz

Mein Blogbeitrag Die Polizei lebt Integration (nicht) führte dazu, dass ich am vergangenen Montag zum Gespräch mit der Polizei Köln (Öffentlichkeitsarbeit) eingeladen war.