Podcasts zu „Rassendenken in der Wissenschaft“

Rassendenken Teil 1: Über die rassistischen Wurzeln von Wissenschaft

„Menschenrassen“ sind eine Erfindung. Doch diese Erkenntnis reicht offensichtlich nicht, um den Rassismus aus der Welt zu schaffen. Eine Mitverantwortung trägt ausgerechnet die Wissenschaft, auf deren Befunde sich Rassisten bis heute berufen. Welcher historische Hintergrund führte auf diesen Irrweg?
Von Lydia Heller und Azadê Peşmen

Rassendenken Teil 2: Weiße Flecken auf wissenschaftlicher Landkarte

Adolf Friedrich Herzog zu Mecklenburg-Schwerin war der letzte Gouverneur der Kolonie Togo, hier bei einem Besuch 1960. (picture alliance / dpa / Dr. Mummendey)
Wissenschaft und Bildung sind auch heute noch von kolonialer Vergangenheit geprägt (picture alliance / dpa / Dr. Mummendey)

„Menschenrassen“ sind wissenschaftlich nicht belegbar. Doch in Schulbüchern, an Universitäten, in der Art und Weise, wie Wissen produziert wird, pflanzen sich überholte Sichtweisen fort. Dabei müsste gerade die Wissenschaft Ansätze liefern, die Reproduktion rassistischen Denkens aktiv zu durchbrechen.
Von Azadê Peşmen und Lydia Heller