Podcast Dokumentation: MEN

Eine sehr zu empfehlende 12-teilige Podcastserie über Männlichkeit vom Center for Documentary Studies der Duke University:

„What’s up with this male-dominated world? How did we get sexism, patriarchy, misogyny in the first place? How can we get better at seeing it, and what can we do about it? Co-hosts John Biewen and Celeste Headlee explore those questions and more.“

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Podcasts zu „Rassendenken in der Wissenschaft“

Rassendenken Teil 1: Über die rassistischen Wurzeln von Wissenschaft

„Menschenrassen“ sind eine Erfindung. Doch diese Erkenntnis reicht offensichtlich nicht, um den Rassismus aus der Welt zu schaffen. Eine Mitverantwortung trägt ausgerechnet die Wissenschaft, auf deren Befunde sich Rassisten bis heute berufen. Welcher historische Hintergrund führte auf diesen Irrweg?
Von Lydia Heller und Azadê Peşmen

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Sensitivity Reading: Diskriminierung abbauen, Repräsentation stärken

Meine exemplarischen Analysen von Produkten und Außendarstellungen in diesem Blog sind eine Form des sensitivity reading. siehe bspw.: Rassistische Mode bei H&M oder Schwarz/Weiß im Fokus

Was ist die Idee von Sensitivity Reading? Sensitivity readers sind Personen, die vor der Veröffentlichung von (zumeist) Büchern hinzugezogen werden, um diese hinsichtlich eines un/angemessen Umgangs mit Diversität zu prüfen. Geschaut wird nach stereotypen oder diskriminierenden Darstellungen von Charakteren bzw. Personengruppen. Auf Basis ihrer Analysen beraten sensitivity readers zu einer angemesseneren Repräsentation von Charakteren und Gruppen.

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Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender

Für all jene, die Donnerstags von 16:00 – 17:30 Uhr in Köln Zeit haben, weise ich gerne auf eine Ringvorlesung an der Uni Köln hin:

„Ras(s)terungen“ – Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender

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Klassismus u. Jilet Ayse (Klassismus 2)

Im letzten Blogbeitrag zeigte ich auf, was Klassismus ist und welche Themen konkret dabei angesprochen werden.

Dass Klassismus sehr häufig in einen Zusammenhang mit Zuschreibungen ethnischer Zugehörigkeit stehen habe ich bisher nicht thematisiert. Das liegt vor allem daran, dass sich Cindy aus Marzahn nicht auf diese Verknüpfung von Ethnie und Klasse bezieht. Dass aber Zusammenhänge zwischen Unterschicht und bestimmten zugeschriebenen Ethnien vorgenommen werden zeigt uns beispielsweise dieses Zitat von Jürgen Rüttgers:

Jürgen Rüttgers (CDU, ehem. Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, 2009): “Im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien eben nicht morgens um sieben zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da. Sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und wissen nicht, was sie tun.” (Quelle) „Klassismus u. Jilet Ayse (Klassismus 2)“ weiterlesen

Klassismus u. Cindy aus Marzahn (Klassismus 1)

Kurz vorab: Weil neue Blogbeiträge in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen sind, habe ich mir jetzt überlegt eine kleine Reihe zu einem Thema zu starten. In den nächsten Blogbeiträgen gehe ich näher auf das Thema “Klassismus” ein.

Was ist eigentlich Klassismus

Zunächst ein kurzer Defintionsvorschlag: “Klassismus beschreibt die Diskriminierungsform aufgrund des sozialen Status innerhalb der Gesellschaft. Die Unterdrückung richtet sich gegen die Arbeiter_innenklasse und die sogenannte Armutsklasse. Die Diskriminierung richtet sich gegen Praktiken und Meinungen, denen Menschen bezüglich ihrer sozioökonomischen Klasse zugeordnet werden.” (Quelle)

Cindy aus Marzahn

Zur Veranschaulichung eignet sich die Komödiantion „Cindy aus Marzahn“. So wie fast der gesamte “Witz” von Mario Barth auf Sexismen basiert, basiert der  “Witz” bei Cindy auf der Grundlage von Klassismus:

cindy
(Bildschirmfoto aus Youtube)

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Als Trans*person ins Schwimmbad

Diese Woche erreichte mich über einen Mailverteiler ein Aufruf zur Unterzeichnung eines offenen Briefs an die Betreibenden der Berliner Bäder.

Ich teile diesen Aufruf einerseits um ihn zu verbreiten und andererseits um zu verdeutlichen, wie gewaltsam wir uns in dieser Gesellschaft an die Idee der eindeutigen Zweigeschlechtlichkeit klammern. Zum Inhalt des offenen Briefs (gekürzt):

„Am Dienstag, den 03.11.2015 besuchte eine Schwarze Trans* Person um 11 Uhr in Begleitung einer Person das Stadtbad Neukölln. Beide Personen entschieden sich entsprechend ihrer Positionierung, aber auch, weil keine anderen Möglichkeiten vorhanden sind, den Frauenbereich der Umkleidekabinen zu nutzen. In der Umkleidekabine kam es zu sich wiederholenden und erheblichen An- und Übergriffe durch anwesende Badegäste.
Es handelte sich hierbei um die Erzieherin einer Kita-Gruppe, welche das Stadtbad Neukölln ebenfalls nutzte. Die Schwarze Trans* Person wurde von der Erzieherin darauf hingewiesen, sich in der “falschen” Umkleidekabine zu befinden und aufgefordert, diese umgehend zu verlassen. Nachdem die Schwarze Trans* Person sich gegenüber der Erzieherin mehrmals positionierte und auf ihr Recht, sich in dieser Umkleidekabine aufzuhalten und diese nutzen zu dürfen, aufmerksam machte, wurde sie von der Erzieherin körperlich daran gehindert die Tür der Einzelumkleidekabine zu schließen. Die Erzieherin begann des weiteren die Schwarze Trans* Person zu beleidigen, zu beschimpfen und anzuschreien. Darüber hinaus wurde die Schwarze Trans* Person von der Erzieherin immer wieder als „junger Mann“ bezeichnet und als eine Gefährdung für die anwesenden Kinder dargestellt, was zu keinem Zeitpunkt gegeben war, da diese lediglich versuchte, das Angebot des Schwimmbades zu nutzen.“ (Quelle)

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