be true to your pleasure

Ich stieß auf eine Werbung, die im Gegensatz zu den meisten Blogbeiträgen als positives Beispiel für das Anliegen von weitausmehr.de dienen kann. Vorab noch die Anmerkung, dass ich keinesfalls das Produkt noch die Marke positiv bewerben will (eher im Gegenteil). Mir geht es nur darum, zu zeigen, dass auch in der Werbung weitaus mehr möglich ist.

https://youtu.be/IWo14lG5aeA

https://youtu.be/WFH8Y3w6cu0

https://youtu.be/Og6sQKSXV1w

Wir finden also Personen, die sich der zumeist gesellschaftlich geforderten eindeutigen Zuordnung zu männlich/weiblich widersetzen. In den Selbstbeschreibungen der Personen wird deutlich, dass ihre identitäre Selbstverortung eben nicht in eine der Schubladen passt und eben auch nicht passen muss. Sie zeigen, dass weitaus mehr Seinsweisen möglich sind und stellen in der Verkörperung zugleich gesellschaftliche Normen in Frage.

Mir wird in Gesprächen und Kommentaren immer wieder entgegen gebracht, dass Werbung doch nur die Verhältnisse spiegelt und dies auch müsse, weil diese sonst ihre Kund*innen nicht ansprechen würde. Ich betrachte die Spots als Gegenargument dazu.